Großer Göttinger: Gauß

Heute vor 235 Jahren kam in Braunschweig der Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker Carl Friedrich Gauß zur Welt. Philatelisten kennen ihn von drei Briefmarken aus Deutschland bzw. der ehemaligen DDR, der breiten Masse dürfte sein Porträt zumindest vom letzten Zehn-DM-Schein her erinnerlich sein. Gauß gehört zu den weltweit wichtigsten Mathematikern, hat aber auch in anderen Disziplinen Bahnbrechendes geleistet. Bereits als Kind verblüffte er Lehrer und Mitschüler; seinen ersten mathematischen Beweis lieferte er als 19-jähriger: die Konstruierbarkeit des regulären 17-Ecks. Im Alter von 24 Jahren erlangte schlagartig internationale Berühmtheit, als es ihm gelang, die Umlaufbahn des Asteroiden Ceres korrekt zu berechnen. (…weiter…)

Außerdem gehen auf Gauß unter anderem die nicht-euklidische Geometrie, zahlreiche mathematische Funktionen, Integralsätze, die Gaußsche Glockenkurve, erste Lösungen für elliptische Integrale und die Gaußsche Osterformel zurück. Die erste elekromagnetische Telegraphenverbindung der Welt hat Gauß zusammen mit Wilhelm Weber entwickelt. Gelebt hat er mehr als 50 Jahre in Göttingen, wo er als Ordentlicher Professor der Astronomie und Direktor der Universitäts-Sternwarte wirkte. Am 23. Februar 1855 verstarb Gauß in Göttingen – der Stadt, in der auch der BRIEFMARKEN SPIEGEL entsteht.

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